Erster punischer Krieg

Erfahrt in unserem Newsbeitrag, alles was Ihr ĂĽber den 1. Punischen Krieg wissen mĂĽsst – kinderleicht und einfach erklärt:

Ein Schiff auf dem Meer innerhalb des 1. punischen Kriegs

Wie kam es zum ersten punischen Krieg?

Die GrĂĽnde des ersten punischen Kriegs:

Ab ca. 275 v. Chr. besaßen die Römer die Herrschaft über ganz Italien. Sie hatten bei der letzten Schlacht (bei Tarent) Hilfe von den Karthagern erhalten. Man vermutet, dass es einen Vertrag zwischen Rom und den Karthagern gegeben hat, in dem vereinbart worden war, dass sich die Karthager von Sizilien fernzuhalten hatten. Durch den Sieg über Sizilien hatten die Römer einen großen strategischen Vorteil im Mittelmeer erlangt. Was der Auslöser für den ersten Punischen Krieg war, ist bis heute nicht ganz klar. Vermutlich waren es wirtschaftliche und machtpolitische Interessen auf beiden Seiten. Rom war auf dem Weg zur Weltmacht und die Karthager waren eine starke Konkurrenz zum Römischen Reich.

An welchem Ort fand der erste punische Krieg statt?

Der erste punische Krieg fand auf See und teilweise an Land statt.

Erster punischer Krieg Verlauf?

Die Karthager nahmen 264 v. Chr. in einer Blitzaktion die Stadt Messina auf Sizilien ein. Die Römer mussten eine Antwort auf diese Provokation geben. Aber sie brauchten dazu eine bessere Kriegsflotte, denn die Römer kämpften besser zu Land als auf See und so bauten sie nach dem Vorbild der karthagischen Schiffe ihre eigene Flotte – mit einem weiteren besonderen Detail: einer „EnterbrĂĽcke … die sich am gegnerischen Schiff festkrallte, sodass die Soldaten das andere Schiff entern konnten.

Der gesamte Zeitraum des ersten punischen Kriegs ist von 264 v. Chr. – bis 241 v. Chr. Nach vier Jahren hatten die Römer ihre Schiffe gebaut und schlugen die Karthager 260 v. Chr. bei Mylae (heute Milazzo). Bis 241 v. Chr. sicherten sich die Römer ihre Herrschaftsgebiete in Sizilien und den ägäischen Inseln.

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Karte vom ersten punischen Krieg

Die Folgen vom ersten punischen Krieg

Die kriegerischen Erfolge machten die Römer mutig und sie wagten weiter den Vorstoß in die nördliche Region Afrikas, die zu dieser Zeit von den Karthagern regiert wurde.

Niederlage in Afrika

Der römische Konsul Regulus fĂĽhrte die Soldaten 256 v. Chr. an und erlag den Karthagern. Er geriet selbst in Gefangenschaft. Die Römer zogen sich daraufhin aus Afrika zurĂĽck. Der karthagische Feldherr Hamilkar Barkas, mit dem Spitznamen „Blitz“, eroberte einen Teil Siziliens wieder zurĂĽck. Der Krieg wandelte sich zu einem Stellungskrieg um Sizilien, der viele Leben kostete. 241 v. Chr. gelang es den Römern, unter der FĂĽhrung des Konsuls Catulus, den entscheidenden Sieg gegen die Karthager bei den Ă„gäischen Inseln zu erlangen. Die Karthager mussten die Kriegsgefangenen freilassen und Sizilien, wie auch die vorgelagerten Inseln (Liparischen Inseln), räumen. Sizilien wurde römische Provinz. Eine Provinz zu sein, bedeutete fĂĽr die Sizilianer, dass sie wie Untertanen behandelt wurden und einen Statthalter (praetor) bekamen, der die Zivil- und Militärgewalt in sich vereinte. Sizilien wurde mit hohen Steuern und Abgaben (z.B.Getreide) belastet.

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Die Gewinner und Verlierer

Gibt es eine Kriegsschuld in einer Zeit, in der man machtpolitische Interessen entweder durch Gewalt oder vielleicht noch durch geschickte Diplomatie gelöst wurde?

Die Karthager waren ein erfolgreiches und stolzes Seefahrervolk mit einer weit entwickelten Kultur und standen den Römern in nichts nach. Es waren also zwei konkurrierende Reiche, die sich um die vorrangige Herrschaft im Mittelmeerraum stritten.

Wir können nicht mit unseren heutigen moralischen Maßstäben auf diese Zeit blicken oder diese Menschen in Gut und Böse unterteilen. Es waren Menschen ihrer Zeit, die so handelten, damit sie überlebten. Der aktuelle Angriff auf die Ukraine ist auch ein gewaltsamer Akt eines autoritären Regime.

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Ăśber die Autorin

Mein Name ist Astrid Kronsbein, 44 Jahre, leidenschaftliche Pädagogin, Didaktikerin, Tänzerin, Visiönärin der History Voices Playbooks sowie Unternehmerin.“

Autorin: Astrid Kronsbein, CEO von History Voices®
Artikel veröffentlicht am: 04.11.2022

Bild zeigt Astrid Kronsbein

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