Die Französische Revolution – Unterrichtsmaterial

Die Französische Revolution hat sicherlich den Kampf um die Menschenrechte und BĂĽrgerliche Freiheit – also dem Aufbrechen der mittelalterlichen Ständegesellschaft – in den Mittelpunkt gerĂĽckt. Aber auch hier mĂĽssen wir genau hinschauen, unter welchen Bedingungen das geschah und ob das ideale Ziel auch wirklich fĂĽr alle Menschen galt.

In diesem Arbeitsheft begeben wir uns auf eine Reise durch die drei Phasen der Französischen Revolution. Das Ziel ist es, diese Phasen zu verstehen und historisch richtig einzuordnen.

Das interaktive Arbeitsbuch ‚Französische Revolution‘ wurde gemeinsam mit Geschichtslehrkräften entwickelt. Ihre SchĂĽler*innen können die Texte und Aufgaben direkt am PC, Notebook oder Tablet lösen, weil die Arbeitsblätter als PDF zur VerfĂĽgung gestellt werden. Sie können die Seiten aber auch wie gewohnt, ausdrucken und kopieren.

Mittelalter Unterrichtsmaterial Deckblatt

Aufbau des PDF-Arbeitsheftes Französische Revolution

Inhaltlicher Aufbau

Mit einem Klick direkt zum Themenpunkt springen:

Strukturelle Informationen

  • Die einzelnen Themenabschnitte innerhalb des Arbeitsheftes beginnen mit einem passenden Deckblatt.
  • Am jeden Themenabschnitts gibt es verschiedene Aufgaben, die mit Punkten belohnt werden. Die Punkte können bei den Lösungen eingesehen werden.
  • Die Punktzwischenstände werden vom PDF automatisch mitgezählt (oder manuell eingetragen)
  • Vorlesefunktion – alle Lerntexte können ĂĽber einen QR-Code vorgelesen werden.
  • Wenn das Arbeitsheft durchgearbeitet ist, können SchĂĽler:innen eine Urkunde erhalten.

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Kaufinformationen

Seitenzahl:

Klassenstufe: 7 – 8, Sekundarstufe I

Aufbau des Arbeitsheftes:

  • Ursachen und Auslöser der Französischen Revolution
  • Erklärung wichtiger Begriffe (Säkularisierung, Gewaltenteilung, Menschenrechte etc.)
  • 1. Phase: Generalstände und eine Etablierung einer konstitutionellen Monarchie.
  • 2. Phase: Schreckensherrschaft der Jakobiner
  • 3. Phase: Direktorialverfassung und Napoleons Aufstieg
  • Die einzelnen Themenabschnitte innerhalb des Arbeitheftes, beginnen mit einem passenden Deckblatt.
  • Am Ende jeden Kapitels gibt es verschiedene Aufgaben, die mit Punkten belohnt werden. Die Punkte können bei den Lösungen eingesehen werden.
  • Die Punktezwischenstände werden vom PDF automatisch mitgezählt.
  • Vorlesefunktion – alle Lerntexte können ĂĽber einen QR-Code-App vorgelesen werden.
  • Wenn das Arbeitsheft durchgearbeitet ist, können SchĂĽler:innen eine Urkunde erhalten.

Schulformen: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Oberschule

Produktart: ArbeitsbĂĽcher mit Lehrtexten und integrierten Aufgabenstellungen

Lieferung: Per PDF-Download

Berechtigung & Copyright:

  • Das Arbeitsheft gilt fĂĽr einen Lehrer*in
  • Das Arbeitsheft darf nicht öffentlich verteilt werden sondern darf nur im Rahmen des eigenen Unterrichts verwendet und weitergegeben werden.
  • Kauf einmalig

Technik: Vorlesefunktion – Die Lehrtexte können durch QR-Codes vorgelesen werden.

Datenschutz: Es werden zu keiner Zeit persönliche Daten erhoben.

FAQ zum Kauf des Arbeitsheftes

Die Arbeitsbücher dürfen als Kopie- und Druckvorlage für Ihre Klasse genutzt werden. Sie können das Arbeitsbuch auch als PDF an ihre Schüler weitergeben.
Der Kauf stattet eine Lehrperson mit dem Nutzungsrecht aus. Die ArbeitsbĂĽcher dĂĽrfen nicht an Dritte (Kollegium) weitergegeben oder weiterverkauft werden.
Ja, der QR-Code dient als Vorlesefunktion. Man muss ihn nicht verwenden.
Nein, der Kauf ist einmalig.

Mit unserem Arbeitsheft-Paket der Antike decken wir alle relevanten Themen der Antike ab (Athen, Ă„gypten und Rom) – und das zum Vorteilspreis.

Ursachen der Französischen Revolution

Es gab drei Ursachen bzw. Ereignisse, die den Ausbruch der Revolution begĂĽnstigten:

  1. Frankreich war bankrott, also pleite, weil die französische Unterstützung für die Amerikaner in ihrer Unabhängigkeit gegen Großbritannien richtig viel Geld kostete und das Land Staatsschulden hatte.
  2. Die Kälteperiode in Europa. Umweltbedingte Missernten, die die Landwirtschaft fast zum Erliegen brachten. Durch Vulkanausbrüche in Island brach eine regelrechte Kälteperiode über Europa herein. Die Menschen hungerten und der Getreidepreis war so hoch, dass sich die Bürger kaum noch ein Brot leisten konnten. Diese Umstände trafen ca. 98 % der Gesamtbevölkerung.
  3. Die Aufklärung – eine philosophische Strömung in Europa. Die Ideen der Aufklärung wurden in den feinen Salons der BĂĽrger (Kaufleute, Philosophen, KĂĽnstler, Dichter, Adelige) populärer. Als Vorbild galt sicherlich die Unabhängigkeitserklärung Amerikas von 1776, die erstmals Menschen- und BĂĽrgerrechte in ihre Verfassung aufnahmen. Also der Wunsch nach Freiheit, Rechte fĂĽr jeden Menschen und nach besseren Existenzbedingungen waren groĂź.

Im Arbeitsheft werden wir den Ursachen genauer auf den Grund gehen.

Eine Frau haelt einen Schwert und kaempft in der Revolution.

Exkurs und wichtige Definitionen

Um die Ereignisse besser zu verstehen, haben wir im Arbeitsheft, die Französische Revolution in drei Phasen aufgeteilt. Insgesamt betrachten wir den Zeitraum 1789 – 1799.

Bevor wir uns die erste Phase der Revolution anschauen, erklären wir anschaulich wichtige Begrifflichkeiten wie:

  • Die Säkularisierung
  • Die Glaubensfreiheit
  • Die Vernunft
  • Der Humanismus
  • Die Gewaltenteilung
  • Die Menschenrechte & BĂĽrgerrechte
  • Der Absolutismus
  • Die Aufklärung

All die genannten Definitionen sind auch mit einer Vorlesefunktion ausgestattet. DafĂĽr mĂĽssen die SchĂĽler:innen ganz einfach den QR-Code einscannen.

Ein QR-Code zur Audio-Datei.

Phase 1

Die BĂĽrgerrechte und die Etablierung einer konstitutionellen Monarchie.

1789 – 1791

König Ludwig der 16. ließ die Generalstände im August 1788 ausrufen. Der Grund: der drohende Staatsbankrott. Das hatte es seit 1614 nicht mehr gegeben. Die Idee des Königs war es, auch den ersten und zweiten Stand Steuern zahlen zu lassen und durch die Einberufung der Generalstände wollte er darüber abstimmen lassen.

Die Stimmrechte waren nicht gerecht verteilt, sodass der dritte Stand Einspruch gegen das Abstimmungsverfahren erhob und gleichzeitig mehr Rechte als die reine Abstimmung darüber forderte, ob Steuern zulasten des ersten und zweiten Standes erfolgen sollten. Der dritte Stand forderte die Rechte, die die Aufklärer und Philosophen längst forderten: eine gerechte Verfassung, die Menschen- und Bürgerrechte berücksichtigte und eine Gewaltenteilung vorsah.

Basierend dieser Ausgangssituation werden wir im Arbeitsheft auf folgende Themenschwerpunkte eingehen: Die drei Stände (Klerus, Adel, Volk), Erhebung des dritten Standes, die Ballhausschwur, der Sturm auf die Bastille, die Nationalversammlung, die Menschen- und Bürgerrechtserklärung sowie die erste Verfassung Frankreichs von 1791.

Eine Skizze vom Koenig Ludwig dem 16.

Phase 2

Die erste Republik Frankreichs und die Schreckensherrschaft der Jakobiner

1792 – 1794

König Ludwig war mit der Tochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia verheiratet. Der europäische Adel schaute misstrauisch auf die Revolutionäre in Frankreich und ihr Vorgehen. So wurde die Pillnitzer Deklaration durch Kaiser Leopold II und dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. aufgesetzt, die besagte, dass Frankreichs Revolutionäre für die Sicherheit der königlichen Familie haftbar gemacht wurden. Die stolzen und befreiten Franzosen waren empört über diese Anmaßung und so erklärten die Franzosen Österreich am 20. April 1792 den Krieg.

Chronologisch werden unter anderem folgende weitere Themenschwerpunkte behandelt: Das Nationalkonvent, die Hinrichtung des Königs und der Königin, die Schreckensherrschaft, der Wohlfahrtsausschuss, die Standgerichte und Robespierres Fall. Abgeschlossen wir die zweite Phase mit passenden Aufgaben.

Eine Skizze von Maximilien de Robespierre

Phase 3

Die Direktorialverfassung und der Aufstieg von Napoleon Bonaparte

1795 – 1799

In der abschließenden Phase der Französischen Revolution, werden unter anderem folgende Themenschwerpunkte im Arbeitsheft behandelt:

  • Die Direktorialverfassung 1795
  • Die Zulassungsbedingungen fĂĽr ein Wahlrecht und die Folgen
  • Napoleon Bonaparte
  • Die zweite Verfassung Frankreichs von 1793, welche nie in Kraft trat (als Exkurs)
  • Die dritte Verfassung Frankreichs von 1795
  • Sieyès und Napoleon
  • Napoleons politische und militärische MaĂźnahmen sowie ihre Folgen
  • Das Ende der Revolution

Abgeschlossen wird auch diese Themeneinheit mit interaktiven Aufgaben.

Code Civil

Der Code Civil ist einer von Napoleons RechtsmaĂźnahmen. Es ist ein bĂĽrgerliches Gesetzbuch, welches so fortschrittliche Gesetze enthielt, das einige von ihnen bis heute noch ihre GĂĽltigkeit finden.

Eine Skizze von Napoleon Bonaparte

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Die Gesellschaftspyramide

Die Französische Revolution entstand nicht durch einen spontanen Einfall seitens des Volkes, mal eine Revolte gegen den König anzustreben, sondern es war mehr eine Konsequenz von vielen vorherigen Ereignissen. Wenn man sich die Gesellschaftspyramide um 1789 anschaut, dann wurden knapp 24 Mio. Franzosen von gerade mal 2% adligen und kirchlichen Personen beherrscht.

Gesellschaftspyramide: Klerus, Adel und Volk

FAQ – Zur Französischen Revolution

Freiheit, Gleichheit und BrĂĽderlichkeit.
Durch Napoleons MachĂĽbernahme wurde diese Forderung eigentlich nur noch auf die Gleichheit
vor dem Gesetz gekĂĽrzt.
Nach Schätzungen lag die Zahl an Todesopfern bei ca. 200.000.
1789 – 1799. Diese fand in drei Phasen bzw. in 3 Teilrevolutionen statt.
Die Französische Revolution fand in Frankreich statt. Der Versuch einer Ausdehnung über die Landesgrenze hinaus ist gescheitert.

Durch die Machtübernahme von Napoleon Bonaparte endete die Französische Revolution.

Unter „Generalstände“ versteht man drei groĂźen Gruppen, in die die Gesellschaft Frankreichs geteilt war (Adel, Klerus, Volk). König Ludwig der 16. musste die Generalstände 1788 einberufen, weil er Steuern vom ersten und zweiten Stand erheben wollte.

Generalstände, König Ludwig der 16., Maximilien Robespierre, Marie Antoinette, die Sturm auf die Bastille, Code Civil, Direktorialverfassung.

Der Unterschied zwischen Aktivbürgeer und Passivbürger liegt im aktiven Wahlrecht. Zur Zeit der Französischen Revolution (1791), durften von ca. 24 Mio Franzosen ca. 4,3 Mio aktiv wählen (Männer über 24 Jahren), die wiederum Wahlmänner für das Parlament wählten.

Frankreichs Staatsschulden wuchsen, weil Frankreich die Amerikaner in ihrer Unabhängigkeit gegen das Königreich Großbritannien, militärisch unterstützt hatten. Aus diesem Grund war die Staatskasse leer.

Die Leibeigenschaft in der Französischen Revolution ist eine gesellschaftliche Ordnung, die seit dem Mittelalter existiert. D.h., das Volk, welches überwiegend aus Bauern bestand, unterstanden einem Grundherrn, für den sie arbeiten mussteten. Die Gesellschaft des Mittelalters war von dieser gottgegebenen Ordnung überzeugt.

Die Gewaltenteilung ist einer der wichtigsten Errungenschaften der Französischen Revolution. Um Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können, gehen wir genauer auf die Gewaltenteilung ein. So erklären wir gut verständlich die Begriffe: Judikative, Legislative und Exekutive.

Klassenarbeit zur Französischen Revolution

Die Arbeitsblätter bzw. das Arbeitsheft bereitet die Schüler:innen hervorragend auf die Klassenarbeit und Tests vor. Dank der einfachen Zusammenfassung sind die Schüler der Klasse 7 und der Klasse 8 hervorragend auf die Klassenarbeit vorbereitet.

Dank den einzelnen Arbeitsblättern, die interaktive Aufgaben inkl. Lösungen beinhalten, können die Schüler:innen ihr Wissen auch selbst überprüfen. Die interaktiven Aufgaben innerhalb der Arbeitsblätter beinhalten z.B. Lückentexte, Wahr-/Falsch-Aussagen, Multiple Choice.

Die Französische Revolution wird überwiegend im Geschichtsunterricht bzw. in Geschichte der Klassen 7 oder der Klassen 8 behandelt.

Ein Buch und ein Stift.