Polis Athen Unterrichtsmaterial

Mit dem Unterrichtsmaterial Altes Athen ist die Geschichte des antiken Griechenlands und der Polis Athen leicht verständlich zu erklären.

Das Playbook ist mit Geschichtslehrern konzipiert und didaktisch aufbereitet, sodass alle relevanten Themen innerhalb des Antiken Athens, behandelt werden.

Mit dem interaktiven Arbeitsbuch Polis Athen können Ihre Schüler*innen die Texte und Aufgaben am PC, Notebook oder Tablet lösen, weil das Arbeitsbuch als PDF-Formular entwickelt wurde. Gleichzeitig werden sie mit jedem weiteren Kapitel in eine Geschichte, die von Solon und dem Sohn eines Aristokraten, Tramos, erzählt. Lebendiger kann man Solons Wahlkampf und sein Bemühen um sozialen Frieden nicht verstehen. Sie können die Arbeitsblätter aber auch wie gewohnt, ausdrucken und kopieren. Alle Videos und Hörtexte sind entweder durch QR-Codes oder Verlinkungen abspielbar.

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Kaufinformation - Playbook Mittelalter

Aufbau des Playbooks:

1. Geschichte durch eine Story besser verstehen
Die Schüler hören eine Geschichte, die ihnen hilft, die damalige Zeit besser zu verstehen. Deshalb wird am Anfang jeden Kapitels Dialoge abgespielt werden, die zusammenhängend eine tolle Geschichte ergeben. Die Dialoge sind entweder über die Verlinkung oder über einen QR-Code abspielbar.

2. Lehrtexte und Aufgaben leicht verstehen
Durch die Dialoge werden die Schüler die Lehrtexte leicht verstehen. Die Lehrtexte können über einen QR-Code vorgelsen werden. Jedes Kapitel schließt mit Aufgaben, für die der Schüler Punkte erhält, ab.

3. Die Geist-Seiten
Der Geist der Menschheit begleitet dich durch das Arbeitsbuch. Er erklärt dir, was Geschichte bedeutet. Bei den Geist-Aufgaben kannst du dir noch extra Sterne verdienen.

Die Story:

Die Schüler: innen erleben Solons Reformen als Hauptstory im Playbook Griechische Antike. Tramos ist die Hauptfigur. Er ist der Sohn eines Aristokraten und sein bester Freund ist Heloss, ein Schuldsklave. Heloss gerät in Gefahr als er des Diebstahls beschuldigt wird. Tramos trifft auf Solon, der ihm den Grund für den sozialen Unfrieden in der Polis nennt. Seine Reformen sollen Abhilfe schaffen. Um Heloss aus der Schuldsklaverei zu befreien, wirbt Tramos bei seiner Familie und anderen Aristokraten für Solons Reformen. Er macht sich nicht gerade beliebt dabei, aber am Ende wird Solon doch wiedergewählt.

Der Inhalt:

Kurze Einführung in die Polis Athen durch den Geist d. Menschheit
Die wichtigsten Orte in der Polis Athen – die Pnyx
Die wichtigsten Orte in der Polis Athen – die Agora
Die wichtigsten Orte in der Polis Athen – Olympia, der heilige Bezirk

Kapitel 1 – Am Solon am Morgen
Kapitel 1 – Lehrtexte und Aufgaben zu Solon

Kapitel 2 – Im Geheimversteck
Kapitel 2 – Lehrtexte und Aufgaben zur Sklaverei I Schuldsklaverei

Kapitel 3 – Das Problem in der Polis Athen
Kapitel 3 – Lehrtexte und Aufgaben zu den Archonten, Herrschaftsstruktur

Kapitel 4 – Tramos überzeugt seine Familie
Kapitel 4 – Lehrtexte und Aufgaben zur Gesellschaft, Gehaltsklasseneinteilung

Kapitel 5 – Im Wahlkampf
Kapitel 5 – Lehrtexte und Aufgaben zum Götterglaube, Orakel v. Delphi

Kapitel 6 – Solons Wiederwahl
Kapitel 6 – Lehrtexte und Aufgaben zum Rat 400, Volksgericht, Volksversammlung neue Herrschaftstrukturen etc.

Epilog und Reflexion

Klassenstufe: 5- 6, Sekundarstufe I

Seitenzahl: 94

Schulformen: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Oberschule, bedingt auch einsetzbar an Förderschulen (E-Schulen) → bitte nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit uns auf.

Produktart: Arbeitsbücher mit Lehrtexten, Aufgaben und eine Story, die über Dialoge den Zugang zur Epoche erleichter.

Lieferung: Per PDF-Download

Berechtigung & Copyright:

  • Das Arbeitsbuch gilt für einen Lehrer*in
  • Das Arbeitsheft darf nicht öffentlich verteilt werden, sondern darf nur im Rahmen des eigenen Unterrichts von den Schüler: innen verwendet und weitergegeben werden.
  • Kauf einmalig

Technik: 

  • Vorlesefunktion der Lehrtexte durch QR-Codes
  • Abspielfunktion der Story durch Verlinkung im Arbeitsheft oder durch einen QR-Code
  • WLAN-Verbindung notwendig

Datenschutz: Es werden zu keiner Zeit persönliche Daten erhoben.

29,95

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Kaufinformation - Bundle Geschichte Klasse 5 - 6

Mit dem Bundle Geschichte Klasse 5 - 6 erhalten Sie die

  • Arbeitsheft Ägypten     (32 Seiten - mit Lehrtexten, Aufgaben, Vorlesefunktion
  • Arbeitsheft Rom Teil 1 (86 Seiten) - mit Lehrtexten, Aufgaben, Vorlesefunktion
  • Arbeitsheft Rom Teil 2 (92 Seiten) - mit Lehrtexten, Aufgaben, Vorlesefunktion
  • Playbook Griechische Antike (96 Seiten) - mit Lehrtexten, Aufgaben, Vorlesefunktion und videobasierter Story
  • Playbook Mittelalter (89 Seiten) - mit Lehrtexten, Aufgaben, Vorlesefunktion und videobasierter Story
  • Klassenstufe: 5- 6, Sekundarstufe I

    Schulformen: Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Oberschule, bedingt auch einsetzbar an Förderschulen (E-Schulen) → bitte nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit uns auf.

    Produktart: Arbeitsbücher mit Lehrtexten, Aufgaben und eine Story, die über Dialoge den Zugang zur Epoche erleichter.

    Lieferung: Per PDF-Download

    Berechtigung & Copyright:

        • Das Bundle gilt für einen Lehrer*in
        • Die Inhalte dürfen nicht öffentlich verteilt werden, sondern darf nur im Rahmen des eigenen Unterrichts von den Schüler: innen verwendet und weitergegeben werden.
        • Kauf einmalig

    Technik: 

        • Vorlesefunktion der Lehrtexte durch QR-Codes
        • Abspielfunktion der Story durch Verlinkung im Arbeitsheft oder durch einen QR-Code
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    Datenschutz: Es werden zu keiner Zeit persönliche Daten erhoben.

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FAQ zum Kauf des Arbeitsheftes

An wie viele Schüler darf ich die Arbeitsbücher verteilen?

Die Arbeitsbücher dürfen als Kopie- und Druckvorlage für Ihre Klasse genutzt werden. Sie können das Arbeitsbuch auch als PDF an ihre Schüler weitergeben.

Wie viele Lehrer dürfen die Arbeitsbücher benutzen?

Der Kauf stattet eine Lehrperson mit dem Nutzungsrecht aus. Die Arbeitsbücher dürfen nicht an Dritte (Kollegium) weitergegeben oder weiterverkauft werden.

Funktonieren die Arbeitsbücher auch ohne QR-Code-Nutzung?

Ja, der QR-Code dient als Vorlesefunktion. Man muss ihn nicht verwenden.

Ist der Kauf an ein Lizenzmodell gebunden?

Nein, der Kauf ist einmalig.

Die Gründung Athens

Die Polis Athen soll von König Kekpros gegründet worden sein. Er soll die Ehe eingeführt haben und auch das griechische Alphabet. Dem Mythos nach sollen sich die Göttin Athene und der Wassergott Poseidon um das Land Attias gestritten haben. Kekpros wurde Zeuge, wie Athene einen Olivenbaum pflanzte und so wurde ihr zur Belohnung von den Göttern die Stadt zugesprochen.

Historiker*innen vermute, dass die Polis Athen um 750 vor Christus gegründet worden war (vgl. Graf 2006). Um 594 vor Christus sollen bis zu 40.000 Menschen in und um die Polis gelebt und gearbeitet haben.

Wichtige Orte in Athen

Die Pnyx

600 v. Chr. war die Pnyx ein natürlich vorkommender Hügel, auf dem der Redner stand und seine  politischen Reden hielt. Zu Zeiten Solons war die Fläche um die Pnyx mit Grasbewuchs und Steinen umgeben und kein gut ausgebauter Platz. Vor Solons Reformen sollen Wahlen auf der Agora (Marktplatz) stattgefunden haben.

Die Agora

Die Agora war der wirtschaftliche, religiöse und gesellschaftliche Mittelpunkt der Polis Athen. Sie war der Marktplatz, wo sich die Bürger und Bürgerinnen zum Handel trafen, Politik gemacht und sich über die neuesten Ereignisse ausgetauscht haben.

Wahlszene aus dem Playbook. Der Politiker steht auf dem Rednerhügel.

Die Gesellschaft in der Polis Athen

Das Leben in der Polis Athen war geprägt durch gesellschaftliche Werte, einen gemeinsamen Glauben und wie die Polis regiert wurde. Polis bedeutet Stadtstaat.  Die Gesellschaft, die Politik und vieles mehr wird im Polis Athen Arbeitsheft erklärt.

Bis 750 v. Chr. wurde die Polis Athen von einem König regiert, doch dieser wurde abgesetzt und ein Hoher Rat und ein Areopag (oberstes Gericht) mit Beamten eingesetzt. Diese Beamte (Archonten) wurde für einen gewissen Zeitraum gewählt. Bis zu Solons Reformen wurde die Polis Athen oligarchisch geführt, da nur die Gruppe der Aristokraten (herrschende Klasse) den Hohen Rat stellte und die Beamten nach ihrer Amtszeit einen Sitz auf Lebenszeit im Areopag erhielten.

Eine Karte, die die antiken Staedte Athen, Sparta, Delphi und Olympia zeigt.

Olympischen Spiele Antike

Die Olympischen Spiele in der Antike waren die ältesten und wichtigsten Spiele, die zu Ehren des Gottes Zeus von allen Stadtstaaten in Griecheland abgehalten wurden. Dazu reiste man in die Stadt Olympia, die nur zu diesem Zweck alle vier Jahre bewohnt wurde. Man vermutet, dass die ersten Spiele ca. 776 v. Chr. stattgefunden haben.

Die Spiele dauerten ca. fünf Tage. Dazu trainierten die antiken Athleten einen Monat vorher in der Stadt Elis, ca. 50 km nördlich des heiligen Bezirks. Die Aufsicht über das Training führten die Hellanodikai. Hauptsächlich wurde der Wettstreit in den Disziplinen Leichtathletik und Pferderennen ausgetragen.

Während dieser Zeit herrschte der Olympische Friede unter den Stadtstaaten. Die Zeit zwischen den Spielen nannte man Olympiade.

Sklaverei in der Antike

Die Sklaverei war in der Antike üblich und gehörte zur Gesellschaft. Ein Sklave war jemand, der einem anderen Menschen gehörte. Die Menschen verstanden die Sklaverei als „natürliche Weltordnung“. Die Sklaven kamen meist aus fernen Ländern, deren Länder besiegt worden waren, oder wo die eigenen Landsleute ihre Mitmenschen die Sklaverei verkauften.

Innerhalb der Geschichte Athens, spielen die Sklaven in Athen eine wichtige Rolle. Sie gehörten zur gesellschaftlichen Ordnung und werden daher auch in den Arbeitsblättern der Polis Athen thematisiert. Es findet eine Unterscheidung zur internen Sklaverei (Schuldsklaverei) und der externen Slaverei statt.

 

Wie wurden Sklaven behandelt?

Die Sklaven waren abhängig von ihrem Herrn. Wenn der Herr ein guter Mensch war, sorgte er dafür, dass seine Sklaven fair behandelt wurden. Was bedeutet fair an dieser Stelle? Der Sklave hatte einen sauberen Schlafplatz, Kleidung, zu Essen und wurde auch behandelt, wenn er krank war.

Es gab durchaus im alten Rom Gesetze die Sklaven vor brutaler Gewalt des Herrn schüzte. Trozdem war und ist die Sklaverei nach unseren heutigen Maßstäben als schlecht zu beurteilen.

Die Rolle der Frau im antiken Athen

Frauen hatten keinen Bürgerinnenstatus. Die Frau gehörte dem Mann und stand unter seiner Vormundschaft. Sie waren für den Haushalt (Oikos), für die Kindererziehung, zur Nahrungszubereitung, zum Wasser holen am Brunnen, auch auch, falls sie gebildet waren, für die Finanzen des Haushalts zuständig. Je höher ihr sozialeer Rang war, desto mehr Privilegien hatten die Frauen: Sie wohnten besser, hatten Haussklaven und Sklavinnen, die die Arbeit verrichteten, aber dennoch hatten sie keine wirklichen Rechte an sich selbst.

Polis Athen und die Demokratie

Athens Geschichte und die Entstehung der Demokratie gehören unangefochten zusammen, wenn wir die Entwicklung der Demokratie in Europa von Anfang an verstehen wollen. Die Idee einer Demokratie ist eine Idee des antiken Athens, das mit Solons Reformen umgesetzt wurde. Deshalb wird die Demokratie Athens im Unterrichtsmaterial von History Voices erklärt.

Staatsorgane im alten Athen

Es gab im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Staatsorgane im alten Athen, die sich aber auch – je nach Herrschaftsstruktur – auch änderten. Im Zuge der solonischen Reformen wurde zu dem Hohen Rat und dem Areopag noch drei weitere Staatsorgane hinzugefügt:

  • eine neue Volksversammlung, durch die Einteilung der attischen Männer in vier Gehaltsklassen,
  • ein Volksgericht, das Männer aus allen vier Gehaltsklassen zuließ,
  • einen Rat 400, der jeweils 100 Männer aus vier Phylen (Volksstämme) zuließ.

Jetzt war ein Wahlrecht nicht mehr von der Herkunft abhängig, sondern hing vom Vermögen des Einzelnen ab.

Beamter

Ein Beamter im antiken Athen nannte man Archon. Er war ein Mitglied des Hohen Rates, der Rat regierte die Polis Athen für ein Jahr. Nach ihrer Amtszeit erhielten die Archonten einen Sitz auf Lebenszeit im Areopag (oberstes Gericht Athens).

Archonten

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Solons Reformen

Solon wurde 640 v. Chr. geboren und stammte aus der attischen Familie der Medontidai. Er war ein bedeutender Dichter, Denker, Philosoph und Politiker. Der Philosoph Platon hat ihn zum Kreis der “Sieben Weisen” im antiken Griechenland gezählt (vgl. Christes, Johannes 2006).

Solon und seine Reformen tragen erheblich zur Entwicklung der Demokratie bei, weswegen wir ein ganzes Kapitel diesem Themengebiet im Arbeitsheft gewidmet haben. Mit spannenden Aufgaben sowie weiterführende Audio-Informationen, die mittels QR-Codes aufgerufen werden, lernen Schüler*innen die Materie interaktiv.

Die Griechischen Götter und das Orakel

Warum brauchten die Menschen eigentlich eine Vorstellung von Göttern? Stellt euch vor, ihr lebt in einer Zeit, wo es noch kein grundlegendes Wissen über die Naturgewalten gibt. Also, warum gibt es Donner und Blitz? Warum gibt es Tag und Nacht? Der Glaube an die Götter und ihre Macht über die Natur und den Menschen war im Alltag der Menschen fest verankert.

Die Dichter Homer (ca. 800 v. Chr.) und Hesiod (700 v. Chr.) schrieben viel über die Götter. Ihre Mythen und Sagengestalten sind uns bis heute überliefert. Die Götter lebten auf dem Berg Olymp, dem höchsten Berg Griechenlands, der ein geheimnisvolles Bergmassiv darstellte. Homer und Hesiod beschrieben die Götter wie eine große Familie, die sich liebten stritten und wieder versöhnten. An oberster Stelle stand der Göttervater Zeus, der Sonne, Regen, Blitz und Donner schicken konnte.

Mehr über die Griechischen Götter, z.B. der Ehefrau von Zeus, Hera sowie der Familie und die zwölf griechischen Götter erfahrt ihr in unseren Arbeitsheften sowie in unserem Newsblog über die Griechischen Götter.

In der Polis Delphi stand der Tempel des Gottes Apollon. Dort was das Orakel von Delphi zu finden. Das Orakel selbst war eine junge Frau, die streng von Priestern bewacht wurde. Das Orakel von Delphi wird ebenfalls in den Unterrichtsmaterialien thematisiert. Zudem gibt es sehr spannende Aufgaben inkl. Lösungen.

Athen als Bleistiftzeichnung. Man sieht einen Huegel, auf dem die Akropolis steht, am Fuß des Huegels liegt die Stadt Athen.

FAQ – zur Antike und der Sklaverei

Wann war die Antike?

Wann war die Antike?

Die Antike war ca. von 750 v. Chr. bis 500 n. Chr.

Woher kamen die Sklaven im alten Griechenland?

Woher kamen die Sklaven im alten Griechenland?

Die Sklaven kamen aus unterschiedlichsten Ländern, die dann auf dem Marktplatz der Stadt von Sklavenhändlern verkauft wurden. Beispielsweise kamen die Sklaven aus der heutigen Türkei.

Auch eine Versklavung der eigenen Leute gab es. Das trat ein, wenn jemand seine Geldschulden nicht mehr zurückzahlen konnte. So wurde man zum Schuldsklaven desjenigen, dem man Geld schuldete. Die gesamte Familie des Schuldners geriet somit in Sklaverei und konnte auch verkauft werden.

Gibt es heute noch Sklaverei?

Sklaverei heute

Heute gibt es auch noch Sklaverei. Es werden zwar keine Menschen mehr in Ketten gelegt und auf einem Marktplatz zum Verkauf angeboten, aber die moderne Art der Sklaverei liegt dann vor, wenn Menschen für einen Hungerlohn arbeiten müssen, ihre Existenz nicht gesichert ist und sie abhängig von einem Arbeitgeber sind, der sie schlecht behandelt. Wie viele schlecht bezahlte Näherinnen bspw. in Thailand und Bangladesh arbeiten sich für Luxusmarken die Finger wund und haben kaum etwas zu Essen für ihre Familien.

Leider werden Frauen und Kinder auf dieser Welt immer noch als Ware gehandelt. Entweder als Arbeitsklaven oder Frauen werden an Männern verkauft.

Wie konnte man damals als Sklave frei werden?

Wie konnte man damals als Sklave frei werden?

Ein Sklave konnte im Römischen Reich zu Ruhm und Ehre gelangen, wenn er bspw. als Soldat überlebte und für das Römische Reich gut kämpfte. Es kam auch vor, dass ein Herr in seinem Testament verfügte, dass seine Sklaven nach seinem Tod frei wären.

Meist wurde so ein Abkommen aber nur dann umgesetzt, wenn der Sklave einen Dienstvertrag unterschrieb, indem er versicherte, der ‚ehemaligen‘ Familie kostenlos für ein paar Stunden in der Woche zur Verfügung zu stehen.

Diese freien Sklaven bildeten am Ende des Römsichen Reichs eine eigenständige Bevölkerungsgruppe und konnten nur durch sehr gute und harte Arbeit Anerkennung finden. Vielleicht arbeiteten sie als Schmied, Töpfer oder in einem anderen Handwerk.

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