Griechische Antike

Das Playbook „Polis Athen“ bietet dir eine geniale Zusammenfassung ĂŒber das antike Griechenland. Die Playbook-App wurde mit Geschichtslehrern entwickelt und bereitet dich somit bestens auf die Klassenarbeit vor. Lerne und erlebe die Griechische Antike hautnah – entlang eures Unterrichtsplans – spielerisch und interaktiv. Geschichte lernen kann so einfach sein!

Vermutlich bist du in der 5. oder 6. Klasse und hast gerade das Thema Athen in Geschichte. Die Antike ist der Zeitraum von ca. 800 vor bis 500 nach Christus. Das sind 1300 Jahre Geschichte, in der viel passiert ist…

Fuenf Figuren aus der Antike stehen zusammen.

Alles, was du ĂŒber das Antike Griechenland wissen musst

Im Playbook schlĂŒpfst du in die Rolle von Tramos, einem reichen Aristokraten und Sohn eines Richters. In dieser Geschichte erlebst du, welche sozialen Unruhen es in der Polis gab, wer Solon war und du kannst deinen besten Freund aus der Schuldsklaverei retten. Außerdem erfĂ€hrst du, wie aus einer „Oligarchie“ eine erste Form der „Demokratie“ entstand.

Spiele das Video ab, um erste EindrĂŒcke zu gewinnen â–șâ–șâ–ș

Wie lebten die Griechen?

Die Griechen lebten in verschiedenen Stadtstaaten (Poleis). Es gab beispielsweise die Polis Athen, die Polis Sparta oder die Polis Theben, die alle unterschiedlich regiert wurden. Doch die Griechen einte der Glaube an die griechischen Götter und ihre Sprache. Mit der Lern-App holst du dir interaktiv und hautnah deinen Geschichtsunterricht nach Lehrplan zu dir nach Hause. 

Erlebe die Geschichte Athens zur Zeit Solons auf eine coole Art und Weise.

Archon spricht mit der griechischen Gesellschaft

Du möchtest in die Rolle von Tramos schlĂŒpfen und ihm bei seiner Mission helfen?

Deine Lernvorteile auf einem Blick

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Geschichte kompakt zusammengefasst

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Was enthÀlt die Starterbox?

  • Die Downloadkarte zum Playbook (fĂŒr die Installation auf 1 EndgerĂ€t)
  • Ein interaktives Begleitbuch (deutschsprachig), Softcover 52 Seiten
  • Zwei Sammelfiguren aus der Geschichte
  • Installationsanweisung

Lernniveau:

Klassenstufe: 5 – 6, Sekundarstufe I

Schulformen: Gymnasium, Realschule, Oberschule

Sprache Playbook:

  • Die App ist auf Deutsch synchronisiert
  • Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch

Lieferung:

  • Innerhalb von 1-4 Werktagen

Technik:

  • Windows 10 (64 Bit), iOS 12 oder höher, MacOS 12 oder höher, Android 9 oder höher
  • PC, Laptop, Microsoft Surface, iPad, iPhone, MacBook, Tablet, Smartphone

Gameplay Playbook:

  • Point & Click
  • Erleben der historischen Ereignisse, indem man in die Rolle der Hauptfigur schlĂŒpft.
  • Zwei Missionen warten auf dich im Playbook: die erste Mission ist es, den Geist der Menschheit zu befreien. Die Zweite liegt in der Vergangenheit.
  • Wissensfakten sammeln
  • Schlösser im Glossar knacken und die Wissenseule fĂŒttern

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In welche griechische Polis reist du?

Du besuchst die Polis Athen. Polis bedeutet Stadtstaat und die Mehrzahl heißt Poleis. 750 v. Chr. regierte noch eine Monarchie (Königsherrschaft) die Stadt. SpĂ€ter herrschte die Aristokratie (die Herrschaft der Besten), das war eine kleine soziale Schicht antiker Polis Bewohner. Sie herrschten alleine als Oligarchie (Herrschaft von wenigen). Das gab richtig Stress um 594 v. Chr. Da beginnt unsere Geschichte
 

Tramos redet mit den Soldaten in der Verhaftungszene

Soziale Unruhen in Athen

Du erlebst im Playbook wie 300 Aristokraten ĂŒber 30.000 Kleinbauern herrschten. Die meisten gerieten in Schuldsklaverei, deshalb kam es zu sozialen Unruhen. Diese Art von Sklaverei entstand durch Geldschulden. Solon der Weise wollte wieder Frieden in die Stadt bringen.

Wer war Solon? 


Demokratie Entstehung – Solon, der erste Demokrat

Solon, der Weise war ein Politiker, Dichter, Denker und Aristokrat, deshalb konnte er auch als Archon in den Hohen Rat der Polis Athen gewÀhlt werden. Solons Reform schaffte die Oligarchie in Athen ab und war eine erste Form der Demokratie (Herrschaft des Volkes) entstand.

Solons Reformen

Solon schaffte die Schuldsklaverei ab, teilte die MÀnner in Athen in vier neue Gehaltsklassen ein. Dadurch entstand eine neue Volksversammlung, ein Rat der 400 und ein Volksgericht Athens, die jeweils aus MÀnnern aus den verschiedenen Phylen Athens (VolksstÀmme) bestanden.

Der Trick mit der Wiederwahl von Solon

Die Archonten (Beamte) wurden fĂŒr ein Jahr in den Hohen Rat der Polis gewĂ€hlt. Die Aufgaben der Archonten waren die Polis zu regieren. Zugang hatten nur MĂ€nner aus der Aristokratie. Nach einem Jahr bekamen die MĂ€nner Aufgaben im obersten Gericht (Areopag). Solons Wiederwahl war deshalb einmalig in der Geschichte! 

Wie lange seine Reformen anhielten und was dann passierte, erfÀhrst du am Ende der Geschichte.

Reise ins antike Griechenland

Nimm die Herausforderung an. SchlĂŒpfe in die Rolle von Tramos, befreie deinen besten Freund aus der Schuldsklaverei und helfe Solon als Staatsoberhaupt wiedergewĂ€hlt zu werden. Dazu brauchst du gute Argumente, denn die Aristokraten meinen, das kann nicht im Sinne der griechischen Götter sein. Vielleicht mĂŒssen sie noch das Orakel von Delphi befragen? Außerdem denken sie, dass die Soldaten sie vor einem Aufstand schĂŒtzen werden.

Finde die Argumente und bei der Wahl an der Pnyx wirst du die Aristokratie von Solons Reformen ĂŒberzeugen und dein Freund ist frei.

Wie die Griechen in der Antike gelebt haben

Du möchtest in die Rolle von Tramos schlĂŒpfen und ihm bei seiner Mission helfen?

Antikes Griechenland Unterrichtsmaterial

Das Playbook ‘Polis Athen’ ist als Einzellehrlizenz und Schullizenzen erhĂ€ltlich. Durch das Lernsystem, auf dem jedes Playbook basiert, können Sie binnendifferenziert mit dem Playbook arbeiten. 

Da das Thema Antike mehr umfasst, als nur die Polis Athen, haben wir interaktive Arbeitshefte fĂŒr zum Thema Ägypten, Polis Athen und Römisches Reich entwickelt.

FAQ – Antikes Griechenland

Die Phytia war das Orakel von Delphi. Die obersten Priester erwĂ€hlten eine junge Frau zur Phytia. Der Name soll von einer alten Begriffsbezeichnung fĂŒr „Delphi“ abgeleitet worden sein. Vielleicht stammte der Name auch von dem Drachen Python ab, der vom Gott Apollon besiegt worden war. Außer den Priestern, durfte der Phytia niemand nĂ€herkommen. Man vermutet, dass sie durch pflanzliche Substanzen oder einem Gas, das aus dem Boden entwich, in Trance versetzt wurde. In diesem Zustand, so glaubten die Griechen, gab sie Weissagungen von den Göttern wieder. Die Priester deuteten ihre Aussage. Je mehr Geld man fĂŒr eine Voraussage zahlte, desto deutlicher waren ihre Voraussagungen.

Dass es einen Spruch vom Orakel gegeben haben soll, gehört wohl in das Reich der Legenden. Denn die junge Phytia wurde mit einem Gas, das aus dem Boden entwich, in Trance versetzt und stammelte wirres Zeug, das die Priester dann fĂŒr denjenigen, der um eine Voraussage bat, interpretierten.

Nach der Überlieferung soll aber am Eingang des Tempels, in dem sich das Orakel befand folgendes zu Lesen gewesen sein: ‚Erkenne dich selbst‘ und ‚Nichts im Übermaß‘.

Es gab den „AreshĂŒgel“ in der NĂ€he der Akropolis in Athen. Daher stammt der Name Areopag fĂŒr das oberste Gericht der Polis Athen. Der Areopag diente ursprĂŒnglich als Beratergremium fĂŒr den König und spĂ€ter fĂŒr den Hohen Rat der Stadt (Archontenrat). Das Gremium fĂ€llte Urteile bei MordfĂ€llen, Tötungsdelikten oder Ehebruch (Blutsgerichtsbarkeit) und ĂŒberprĂŒfte die Beamten bis zum Ende ihrer Dienstzeit. Der Areopag war eine Art WĂ€chter ĂŒber Gesetz und Ordnung. Durch Solons demokratischere Reformen nahm der Einfluss des Gerichts ab. Es hatte immer noch viel Macht, aber es verlor seinen mĂ€chtigen Einfluss mit den Reformen von Kleisthenes, 508 v. Christus, endgĂŒltig.

Quellbezug: Rhodes, P., 2006. ERILL – Der neue Pauly. (Online] Hrsg. s.l: Hubert Cancik„ Helmuth Schneider {Antike), Manfred Landfester (Rezeptions-und Wissenschaftsgeschichte) Available at Zugriff 28 April 2019

Die Göttin Hera war den Menschen schon bekannt, bevor sie dem Göttervater Zeus als Ehefrau zugesprochen wurde. Sie galt lange als Göttin der Erde. Die Menschen glaubten an ihre dreistufige Verwandlung: vom MĂ€dchen zur Frau und schließlich zur weisen, alten Frau. Diese Verwandlungen wurden durch rituelle Waschungen dargestellt, indem man z.B. die Statue der Hera sĂ€uberte. Dies sollte die Reinheit und die Unschuld der jungen Hera erneuern. Seit dem 6. bis 5. Jahrhundert vor Christus wurde sie im antiken Griechenland als „Schutzgöttin der Ehe“ und Ehefrau des Zeus angesehen. Vor allem die Bewohner der StĂ€dte Sparta, Argos und Mykene verehrten Hera sehr.

Quellbezug: Bastian Hefendehl, „Über Allem wacht Hera“, GRIN Verlag, 2005, ISBN 9783638614870, (1) Hom. Il. IV., 50-56 und Anth. Pal. 6, 2433, (2) ZIEGLER: Heraia, in: Paulys RealencyclopĂ€die der classischen Altertumswissenschaft. S. 407-418.

Als Antike bezeichnet man den Zeitraum von ca. 800 vor Christus bis 500 nach Christus. Geschichtlich gesehen, sind viele historischen Ereignisse und Persönlichkeiten aus dieser Zeit interessant, da sie bis heute einen kulturellen Einfluss auf Europa haben. So haben die Werke der griechischen Philosophen Sokrates, Platon und Aristoteles einen großen Einfluss auf die spĂ€tere Renaissance genommen (ca.1400 – 1650), denn diese MĂ€nner haben versucht, wissenschaftlich die Welt zu entdecken und zu verstehen. So vermutete schon Aristoteles, dass die Erde rund sein mĂŒsste und nicht flach, wie es die Menschen im Mittelalter glaubten. 

Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.) war König von Makedonien und einte die Griechen zu einem Staat. Das heißt, es gab dann keine einzelnen Stadtstaaten (Poleis) mehr. Er baute sein Weltreich von Griechenland, Ägypten bis nach Persien aus.

SelbstverstÀndlich gab es aber auch römische Gelehrte, Philosophen und Feldherren oder Regenten in dieser Zeit, die noch heute Weltruhm besitzen.Beispielsweise: Cicero, CÀsar, Kaiser Augustus (Octavian), Kaiser Konstantin usw.

Als „Oikos“ bezeichnete man den Haushalt der Familien im antiken Griechenland. Dem Oikos stand der Mann bzw. Ehemann vor. Das heißt, er entschied ĂŒber alle familiĂ€ren Angelegenheiten. Seine Ehefrau war fĂŒr die Erziehung der Kinder, den Haushalt und auch fĂŒr die Verwaltung der Finanzen zustĂ€ndig. Zu einem Oikos gehörten die Familie und die Dienstsklaven. In der Familie herrschte eine strenge Hierarchie (Ordnung).

Der Philanthrop gilt als freundlich und den Menschen zugewandt. Er versucht, die Menschen zu verstehen und auch ihre Probleme zu lösen.

Quellbezug: https://de.wiktionary.org/wiki/Philanthrop#cite_ref-1

Mit dem Begriff Schierlingsbecher wird hauptsĂ€chlich die Hinrichtung des Sokrates (469- 399 v. Chr.) verbunden. Er war ein beeindruckender Philosoph seiner Zeit. Er galt aber als AufrĂŒhrer, weil er die Menschen zum Nachdenken aufforderte. Sokrates meinte, die Menschen sollten ihren Verstand benutzen und nicht alles glauben, was die damalige Sophisten ihnen erzĂ€hlten. Die Sophisten waren gut ausgebildete Redner, die auch von Politikern angestellt wurden, um fĂŒr sie vor dem Hohen Rat oder dem Volksgericht zu reden. Die Aufgabe der Sophisten war es, mit guten Argumenten die Diskussionen zu gewinnen. Die Wahrheit spielte keine große Rolle. Sokrates verabscheute diese Art sich so Vorteile in der Politik zu verschaffen, denn sein Ziel war es nach der Wahrheit zu streben. 

Er wurde wegen angeblicher GötterlĂ€sterung und VerfĂŒhrung der Jugend vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Er trank das Gift des Schierlings (Pflanze). Das Gift verursacht AtemlĂ€hmung und man erstickt.

Sein berĂŒhmtester SchĂŒler war der Philosoph Platon, der viele Werke ĂŒber seinen Lehrer verfasste, in dem er ihn als Sokrates in vielen Dialogen auftreten ließ. 

Quellbezug: Edmund Jacoby und Ulrike Braun, ‘50 Klassiker Philosophen’ Die großen Denker von der Antike bis heute, 2016, S.22-27, Anaconda Verlag GmbH Köln

Als „soziale Schicht“ kann man unterschiedliche Gruppen bezeichnen, die verschiedene Gemeinsamkeiten haben können. Das können zum Beispiel die finanzielle Herkunft (arm, reich), der Bildungsgrad (Schulabschluss, Beruf, Studium) oder religiöse Ansichten sein. So werden einem Arzt oder einem Richter meist hohe gesellschaftliche Stellungen angedacht, wĂ€hrend man einem Arbeiter eine eher niedrige Stellung zuspricht. Das heißt aber auch, dass die Menschen, je nach Herkunft, unterschiedliche Möglichkeiten im Leben haben. Man bemĂ€ngelt hĂ€ufig, die nicht vorhandene „Chancengleichheit“ der verschiedenen sozialen Schichten. Im Idealfall wĂŒrden alle Menschen als „gleichwertig“ anerkannt werden. In einem Rechtsstaat sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich. Der Begriff „soziale Schicht“ kann und muss also aus verschiedenen Richtungen (politisch, philosophisch, ethnologisch) betrachtet werden. Es gibt nicht nur eine Definition fĂŒr diesen Begriff.

Das Wort Opposition kommt vom lateinischen „opponere“, das „sich entgegenstellen“ und „dagegensetzen“ bedeutet. Im Parlament besteht die Opposition aus jenen Fraktionen, die die Minderheit gegen die Fraktionen der Regierungsmehrheit bilden.

Quellbezug: https://www.mitmischen.de/verstehen/lexikon/o/opposition/index.jsp

Solon der Weise war ein Politiker, Dichter und Denker. Er lebte von ca.640 – 560 v. Christus.

Solons schaffte es, die sozialen Unruhen in der Polis Athen abzuschaffen. Seine wichtigsten Reformen waren die Abschaffung der Schuldsklaverei und die Einteilung der BĂŒrger in vier Gehaltsklassen. Daraus entstand eine neue Volksversammlung, die einen Rat der 400 und ein Volksgericht wĂ€hlte. Den Kleinstbauern wurden alle Schulden erlassen und geflohene Familien durften nach Athen zurĂŒckkehren. 

Quellbezug: Meier, Mischa, Bowie, Ewen; Ü:RE.M. and Michel, Simone, “Solon”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 12 May 2019 Zugriff 12.05.2019

Die neun Archonten regierten die Polis Athen und hatten unterschiedliche Aufgaben. Die ersten drei Archonten nahmen die Funktionen als Staatsoberhaupt, als Feldherr und als religiöses Oberhaupt ein. Die restlichen sechs Archonten waren sogenannte Gerichtsbeamte. Ab 508 v. Chr. wurde der Hohe Rat auf zehn Archonten erweitert. 

Quellbezug: Rhodes, Peter J. (Durham), Graf, Fritz (Princeton) and Makris, Georgios (Bochum), “Archontes”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 12 May 2019  Zugriff 12.05.2019